ASAP Rocky – Nach wie vor im Knast

Music - 5. August 2019

Update vom 5. August 2019 

ASAP Rocky kommt vorerst wieder frei

Nun ist es soweit. ASAP Rocky kommt bis zum Urteil frei und kann Schweden verlassen. Diese Entscheidung wurde dann umgehend von US-Präsident Donald Trump via Twitter kommentiert. Das Urteil wird am 14. August gefällt. Bis dahin ist er wieder auf freiem Fuss. Mit ihm sind auch zwei weitere Männer, welche angeklagt wurden, wieder aus der Haft entlassen worden. Man geht davon aus, dass sich der Rapper nach dem Arrest auf den Weg zurück in die USA machte. Donald Trump twitterte hierzu: “A$AP Rocky ist aus dem Gefängnis freigekommen und auf dem Weg nach Hause in die USA, es war eine harte Woche, komm so schnell wie möglich nach Hause.”

Zuvor gab es zwischen Trump und dem schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven eine Belastung des Verhältnisses. Der US-Präsident hatte dem Rapper öffentlich seine Hilfe angeboten, jedoch hatte sein Gegenüber aus Schweden auf die Unabhängigkeit der Justiz seines Landes gepocht.

Für alle Rap-Fans bleibt zu hoffen, dass ASAP Rocky am 17. August als Headliner am Royal Arena Festival auftreten kann. Die Schweizer Fan-Community erwartet ihn auf jeden Fall. Man darf gespannt sein, wie sich die Geschichte fortsetzt…

Die Story

ASAP Rocky wurde vor ca. vier Wochen nach seinem Auftritt am Stockholmer «Smash»-Festival ungewollt in eine Schlägerei verwickelt und ist seither in Stockholm in Untersuchungshaft. Da die schwedische Staatsanwaltschaft nun Anklage gegen den Musiker erhoben hat, wird das vorerst wohl auch noch so bleiben.

Seine Verhaftung in Stockholm ging viral. Jetzt will ihn sein Manager durch die Petition #JusticeForRocky aus dem schwedischen Gefängnis holen. Über 600.000 Menschen haben die Petition bereits unterzeichnet. Aber auch von Prominenten erfährt der Musiker Unterstützung. Stars wie Justin Bieber, Kanye West, Kim Kardashian, Billie Eilish und Post Malone fordern in den sozialen Medien seine Freilassung.

Nicht nur prominente Künstler, sondern auch der Präsident der Vereinigten Staaten höchstpersönlich unterstützt den afroamerikanischen Musiker. Er hat direkt den schwedischen Regierungschef angerufen und sich für ihn eingesetzt. Dass sich die schwedische Justiz ihre Souveränität auch von einem Donald Trump nicht nehmen lassen wollte, hat dem amerikanischen Präsidenten jedoch so gar nicht gepasst. Darum hat er sich dann auch schnell wieder seiner Lieblingstätigkeit hingegeben und getweetet, was das Zeug hält.

“Amerika macht so viel für Schweden. Aber umgekehrt scheint dies nicht zu funktionieren. Schweden soll sich auf seine wirklichen Kriminalitätsprobleme konzentrieren!” schrieb Trump. Ob Trump wirklich ein Herz für den afroamerikanischen Künstler hat, oder ob das Ganze nur Teil seiner politischen Strategie ist, sei jetzt mal dahingestellt. Nach seiner eher turbulenten Amtszeit und diversen rassistischen Äusserungen, brauche Donald Trump nun eine Masche, um die afroamerikanische Bevölkerung in den USA bei den nächsten Präsidentschaftswahlen für sich zu gewinnen, so zahlreiche Kritiker.

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